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Tumornekrosefaktor-Antikörper werden bei rheumatoider Arthritis (Rheuma) gegeben, wenn die Erkrankung mit den Standardmedikamenten nicht mehr zu beeinflussen ist. Nach 1-2 Wochen kommt es zu einer deutlichen Besserung, die mit Methotrexat sogar noch verstärkt werden kann. Problematisch ist die erhöhte Infektgefährdung während der Anwendung, die eine engmaschige Kontrolle beim Arzt notwendig macht.

Es handelt sich um einen Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor, der im Körper gebildet wird, und der den Zellen (auch den Knorpelzellen) das Signal gibt, abzusterben. Wenn die Abwehrfunktionen des Körpers nicht normal reagieren und sich gegen den eigenen Körper richten, wird der Tumornekrosefaktor gebildet, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Die Bildung dieses Faktors kann durch die Antikörper gestoppt werden. Unter dieser Behandlung treten keine weiteren Knorpelverluste mehr auf und auch die Knochenerweichung wird gestoppt. Leider kommt in den meisten Fällen der Zellabbau nach Absetzen der Medikamente wieder in Gang, da der Tumornekrosefaktor wieder aktiv wird.

Die auf dem Markt befindlichen Medikamente sind sehr teuer (bis 30.000 Euro Behandlungskosten pro Jahr) und nicht für die Standardanwendung gedacht. Wie zu erwarten ist, sind diese Medikamente (z.B. Adalimunab) verschreibungspflichtig.

 

www.docmorris.com
 

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