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Die Arthritis ist eine Entzündung der Gelenkstrukturen. Bei dieser Entzündung sind vor allem Schleimhaut zund Knorpel betroffen. Zuerst beginnt die Entzündung an der Schleimhaut (Synovia). Die Schleimhäute verfärben sich wegen der starken Durchblutung während der Entzündung rötlich. Durch die Abgabe von Entzündungsstoffen und Antikörpern in die Gelenkflüssigkeit wird die Oberfläche des Knorpels angegriffen. Es kommt zu fortschreitenden Knorpelzerstörungen. Alle Stadien des Knorpelschadens sind möglich. Wenn der Knorpel massiv zerstört ist, kommt es zu entzündlichen Veränderungen am Knochen, die in den Röntgenbildern als Aufhebung der sonst sichtbaren Knochenstrukturen zu sehen sind. Am besten ist die Arthritis natürlich mit einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) zu sehen. Bei dieser Gelegenheit kann das Gelenk auch gleich ausgespült werden, so werden die Entzündungsstoffe vermindert. Außerdem kann man auf diesem Weg auch Medikamente, z.B. Kortison, direkt in das Gelenk bringen.

Es gibt verschiedene Auslöser einer Arthritis. Das Wort „Arthritis“ bezeichnet nur die Gelenkentzündung und nicht die Ursache. In einigen Fällen finden sich Bakterien als Auslöser einer Arthritis. Diese können als Folge einer Verletzung oder über das Blut von einem anderen Entzündungsherd des Körpers in das Gelenk gelangt sein.

Meist wird eine Arthritis durch Prozesse ausgelöst und unterhalten, bei denen der Körper sein Abwehrpotential (Antikörper) gegen den eigenen Knorpel richtet (Autoimmunprozesse, z.B. bei rheumatoider Arthritis). Wodurch diese Autoimmunerkrankungen (gibt es auch an anderen Organen - z.B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa am Darm; bestimmte Gefäßerkrankungen) gestartet und unterhalten werden, weiß man nicht genau. Man nimmt an, dass bestimmte Viren eine Reaktion auslösen können, die sich nicht nur gegen die Viren sondern auch gegen das eigene Gewebe richtet. Die Autoimmunerkrankung betrifft nicht selten mehrere Gelenke.

Bei chronischen Prozessen (auch bei Abnutzung) finden sich Entzündungen im Gelenk, die zur erhöhten Produktion von Gelenkschmiere, zu einer kleineren oder auch massiven Schwellung des Gelenks und damit zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung führen. Die geschädigten Gelenke verbreitern sich auf der knöchernen Ebene, um die chronisch einwirkenden Belastungen besser abzustützen.

Die Schwellung eines Gelenkes wird untersucht und je nach Ursache behandelt. Liegt ein chronischer Abnutzungsprozess vor, kann mit Medikamenten, einer Operation oder einer Prothesenimplantation geholfen werden. Gegen die Autoimmunprozesse kann mit bekannten und auch neueren Medikamenten etwas getan werden. Eine infektiöse Arthritis ist immer operativ und medikamentös zu behandeln. Dagegen sind die anderen Formen der Arthritis nicht durch eine Operation behandelbar. Nur die späten Veränderungen an den Gelenken können operativ gebessert werden.

 

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