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Es empfiehlt sich eine Ernährungsumstellung auf eine fleischarme, gemüsereiche Vollwertkost als Dauerkost. Dafür muss weitgehend auf denaturierte, fabrikverarbeitete Nahrungsmittel sowie auf Kochsalz (Kräutersalz verwenden!) und scharfe Würzstoffe verzichtet werden. Übergewicht fördernde Kohlenhydrate sind zu meiden (z.B. Zucker, Schokolade, Süßigkeiten, Gebäck). Eine fettarme, basische Frischkost ist notwendig, um die Ablagerung von Stoffwechselschlacken zu vermindern.

Übergewicht muss bei einer Arthrose unbedingt abgebaut werden! Übergewicht übt einen ständigen Überdruck auf Knie und Fußgelenk aus. Mit einer Gewichtsreduzierung sinkt der Harnsäurespiegel im Blut, auch dadurch werden Ablagerungen vermieden. Eine Fastenkur unter ärztlicher Aufsicht kann helfen, diese Ziele zu vermeiden.

Weitgehender Verzicht auf Alkohol ist ebenfalls zu empfehlen, Alkohol verstärkt die Nebenwirkungen von Antirheumamitteln und ist damit bei Einnahme von Medikamenten überhaupt nicht zu empfehlen.

Behutsame Gelenkgymnastik unter Vermeidung von Belastung kann helfen, die Symptome zu vermindern. Empfohlen werden Bewegungsbäder und Schwimmen, da so die Gelenke bei der Bewegung entlastet werden. Akupressur ist sinnvoll, um eine Schmerzreduktion zu erreichen.

Kaltanwendungen (Umschläge, Eisbeutel, Prießnitzwickel) sind bei akuten Entzündungen anzuraten. Bei chronischen Gelenkentzündungen werden eher Warmanwendungen (etwa Lehmwickel) empfohlen. Quark-, Senfmehl-, Kartoffel-, Weizenschrot-, Heilerde-, Heublumenauflagen können ebenfalls nützen. Sie können je nach akutem oder chronischem Zustand kalt oder warm eingesetzt werden. Bei den Wickeln finden Sie ihren Favoriten am besten selbst heraus.

Obstessigwaschungen der Extremitäten (stets zum Herzen hin) führen bei akuten Entzündungen ebenfalls zur Linderung.

Bäder mit entzündungshemmenden ätherischen Ölen sind bei Arthrose und Rheuma ebenfalls sinnvoll. Dazu finden Eukalyptus, Ringelblume, Johanniskraut, Thymian, Sandelholz, Teebaum-, Schwefelbadezusatz Verwendung. Auch hier gilt, dass man seinen favorisierten Badezusatz selbst finden sollte. Weitere Möglichkeiten für eine Schmerzlinderung sind Haferstroh- und Heublumenbäder (diese Zusätze sind am besten in Stoffsäckchen anzuwenden).

Tee aus wasser- und harntreibenden (z.B. Lindenblüten, Brennnessel, Eisenkraut), und entzündungshemmenden (Johanniskraut, Thymian) Pflanzen. Beinwell, Löwenzahn, Holunder und Teufelskralle (als Kaltaufzug) wirken gewebsgenierend. Löwenzahn, Meerrettich und Holunder können ebenfalls als Saft oder Salat eingesetzt werden. Eventuell werden mit den Tees oder Säften die Medikamentenmengen vermindert, die ohne diese Anwendungen einzunehmen wären.

Weißkraut oder Kartoffelsaft, am besten unverdünnt auf nüchternen Magen oder mit einer Suppe vermengt, wirkt hervorragend gegen eine Übersäuerung.

Zu empfehlen sind folgende Naturheilpräparate bei Arthrose und Rheuma: Teufelskrallen-Extrakt, Arthrophön-Tropfen, Gicht/Arthritis-Salbe.

 

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