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Das Ellenbogengelenk verbindet den Oberarm mit dem Unterarm. Es ist ein reines Scharniergelenk.

Direkt daneben liegt aber noch ein Drehgelenk zwischen Elle und Speiche, welches bei der Drehbewegung des Unterarms und der Hand mitwirkt.

Das Ellenbogengelenk allein (die Verbindung zwischen Elle und Oberarm) lässt als einzige Bewegung das Heranklappen des Unterarms an den Oberarm und die Streckung des Arms zu. Das Gelenk ist trotz der einfachen Funktion kompliziert aufgebaut. Auf der Gelenkrolle, die zum Oberarm gehört, finden sich noch Führungsrinnen, in die die im Ellenbogen gelegene Gelenkpfanne exakt hineingreift.

Die Verbindung zwischen Oberarm und Unterarm ist außerordentlich fest, da die Gelenkrolle von der Pfanne sehr weit umfasst wird. So ist eine alleinige Ausrenkung (Luxation) des Gelenkes trotz der schwachen Bänder und der weiten Gelenkkapsel kaum möglich. Nur bei kleineren Kindern kann das noch passieren, weil die Gelenkpfanne noch nicht um den Gelenkkopf gewachsen ist. Wenn eine Ausrenkung beim Erwachsenen stattfindet, zerbricht der Knochen in Gelenknähe immer.

Die Speiche ist in einem Bindegewebsring an der Elle befestigt. In diesem Ring findet die Drehbewegung des Unterarmes statt. Das Pendant dazu findet sich im Handgelenk, nur dass sich hier die Elle an der Speiche dreht. Im Ellenbogengelenk ist die Speiche im Gegensatz zum Handgelenk direkt auf der Oberarmrolle abgestützt und wird so zum Teil des Scharniergelenks. Daraus erklären sich die häufigen Radiusköpfchenverletzungen beim Sturz auf den gestreckten Arm.

 

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