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Das Hüftgelenk besteht aus der Hüftpfanne und dem Hüftkopf. Es handelt sich um ein Nussgelenk. Durch die Zusammensetzung der Hüftpfanne aus allen drei Beckenknochen (Darmbein, Schambein, Sitzbein) werden die Kräfte im gesamten Becken optimal verteilt. Die Hüftpfanne ist nach unten, außen und vorn offen, damit sind Bewegungen des Beins in diese Richtungen sehr gut möglich. Dagegen sind die Bewegungen in der Hüfte nach hinten und innen eingeschränkt.

Die Auskleidung der Hüftpfanne besteht aus einer dicken Knorpelschicht, die die Gleitbewegung unter Belastung ermöglicht und die wirkenden Kräfte abfängt und verteilt (man stelle sich 50 bis 120 Kilogramm beim Laufen und Springen vor). Im Zentrum der Pfanne befindet sich ein Band, welches den Hüftkopf (Oberschenkelkopf) mit dem Becken verbindet und gleichzeitig die Blutversorgung des Hüftkopfes übernimmt. Der massive Hüftkopf sitzt auf dem Oberschenkelhals, der wiederum in einem Winkel von 130° bis 140° vom Schaft des Oberschenkels abgeht. Durch die Abknickung des Oberschenkels können die Muskeln, die unter anderem das Stehen ermöglichen, größere Kräfte zwischen Körper und Bein übertragen. Der Hüftkopf taucht weit in die Hüftpfanne ein und sitzt trotz der dicken Knorpelschicht extren fest, so dass Ausrenkungen des Hüftgelenks sehr selten auftreten.

Die Verbindung wird durch sehr feste Bänder in der sonst weiten Gelenkkapsel stabilisiert. Trotz der Umschließung des Hüftkopfes durch die Hüftpfanne und die Bänder sind nach etwas Übung große Bewegungsausmaße möglich, wie die verschiedenen Formen des Spagates zeigen.

 

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