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Hyaliner Gelenkknorpel ist bis zu 8 mm dick, diese Stärke findet sich z.B. hinter der Kniescheibe. Im Allgemeinen gilt: je stärker die Belastung, desto dicker der Knorpel.

Im Gelenkknorpel finden sich keine Gefäße oder Nerven. Die Ernährung erfolgt über Diffusion aus der Synovialflüssigkeit. In den Gelenken findet sich ein spezieller Knorpel (90% hyaliner Knorpel mit starker Fähigkeit zur Wasserbindung). Der Anteil an Zellen in diesem Knorpel beträgt 1-10%. Der Rest ist die Knorpelmatrix, eine spezielle Bindegewebssubstanz. Wegen der kleinen Zellzahl ist das Heilungsvermögen des Knorpels eingeschränkt. Die Reparatur des Gewebes oder sogar der vollständige Ersatz des Knorpels ist mit diesen wenigen Zellen, die praktisch keine Tendenz haben, sich zu teilen und zu vermehren, nicht möglich.

Ein bestehender Defekt wird entweder nicht aufgefüllt oder die Auffüllung wird mit Ersatzgewebe (Faserknorpel) vorgenommen. Dieses Ersatzgewebe ist nicht so haltbar wie der originale Korpel aber etwas zellreicher. Deshalb besteht bei jeder, auch kleinen Knorpelschädigung ein erhöhtes Risiko der weitergehenden Gelenkschädigung und damit der Arthrose.

 

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