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Knorpel wächst nach Abschluss des Körperwachstums nicht mehr nach. Deshalb können Defekte im Gelenk, wie sie durch Unfälle, Abnutzung und Entzündung entstehen, nicht mehr von allein durch frisch nachgewachsenen Knorpel ersetzt werden. Vor einiger Zeit wurde jedoch ein Weg zur Züchtung von Knorpelzellen gefunden. Durch die Fortschritte in der Gentechnik und der Molekularbiologie ist es möglich, Knorpel zu entnehmen und außerhalb des Körpers in speziellen Nährlösungen zu vermehren. Diese Knorpelzellen können in den Knorpeldefekt eingebracht werden und wachsen dort auf dem Knochen an. Inzwischen sind mehrere Verfahren dieser Technik(autologe Knorpelzelltransplantation) etabliert. Die Entnahme der Knorpelzellen kann arthroskopisch geschehen und es besteht bei kleineren Defekten die Möglichkeit zur arthroskopischen Implantation der neu gezüchteten Knorpelzellen.

Die Indikation muss streng gestellt werden. Besonders junge Patienten mit großem IV.° Knorpelschaden profitieren von der Methode, da die sonst notwendige Gelenkendoprothese für eine Zeit vermieden werden kann. Über 20 % der orthopädischen und unfallchirurgischen Kliniken in Deutschland wenden diese Methode zurzeit an. Leider wird die Knorpelzelltransplantation nur nach einer Einzelfallprüfung von der Krankenkasse bezahlt. Die autologe Knorpeltransplantation ist ein kompliziertes Verfahren, welches bei nicht anders therapierbaren Schäden eingesetzt werden kann.

In einem Positionspapier der Gesellschaft für Unfallchirurgie und der Gesellschaft für Orthopädie wurden Ablauf und Indikationen sowie Kontraindikationen festgelegt.

 

 

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