logo-kl
arthros01

Vodafone DSL
 

city-praxen

Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!
 

 

Massagen sind auf das Stütz- und Bewegungssystem extrem wirksam, da die Muskulatur gelockert wird und sich so Fehlstellungen in Gelenken und an Bändern besser therapieren lassen. Eine Massage allein kann zur erheblichen Steigerung des Wohlbefindens beitragen. Wird die Massage aber mit weiteren Techniken (Dehnung, Entspannung, Kräftigung, manuelle Therapie usw.) kombiniert, können sich die Heileffekte potenzieren.

Innerhalb der klassischen Massage, die als eine der ältesten Therapieverfahren gilt, gibt es die Klatsch-, Klopf-, Knet-, Reibe-, Roll-, Schüttel-, Stretch-, Wring- und Zirkeltechnik. Mit der Kombination dieser Techniken lassen sich die therapeutischen Ziele erreichen. Neben der Lockerung der Muskulatur am Bewegungsapparat (Lösen von Verspannungen und Verklebungen) verfolgt die Massage weitere Ziele, wie das Ansprechen bestimmter Nervenverbindungen, mit denen innere Organe stimuliert werden können. Ein Nebeneffekt ist, dass durch die Berührungen Hormone ausgeschüttet werden, die Stress abbauen sowie Schmerzen und Ängste lindern. So hilft Massage auch bei Asthma, Bluthochdruck, Depressionen, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden. Eine besondere Form der Massage ist die Lymphdrainage. Mit dieser Technik werden gestaute Körperbereiche (meist sind es Arme oder Beine nach Operationen, bei denen mehrere Lymphbahnen durchtrennt wurden) durch eine Aktivierung alternativer Lymphwege wieder entstaut.

Zusätzlich zur Massage, die mit den Händen durchgeführt wird, gibt es weitere Arten wie Unterwassermassage, Massage durch Wasserstrahlen und spezielle Geräte, die durch Vibrationen oder Druck massieren.

Wie alles, was eine Wirkung hat, ist auch die Massage nicht ohne Nebenwirkungen. Besonders Patienten mit einer Minderfunktion des Herzens können durch eine Massage geschädigt werden. Auch frische Infektionen und Verletzungen können die Anwendung von Massagen einschränken. Bevor in diesen Fällen eine Massage beginnt, sollte mit dem behandelnden Arzt Rücksprache genommen werden.

Zur Durchführung einer Massage vertrauen Sie sich speziell ausgebildeten Therapeuten an. Massagen von Personen, die nicht in den verschiedenen Techniken ausgebildet sind, sind nicht so wirksam wie eine richtig durchgeführte Massage und können eventuell auch schädlich sein. Die Therapie kann von den Ärzten verordnet werden, dann ist vom Patienten nur eine Zuzahlung zu entrichten. Die in den Wellness-Zentren durchgeführten Massagen ohne Verordnung sind dann sinnvoll, wenn sie von gut ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Therapeuten erkennen Fehlhaltungen und Fehlfunktionen und können durch die Massage teilweise effektiv gegensteuern.

 

 

[Home] [Grundlagen] [Diagnostik] [Erkrankung allg.] [Behandlung allg.] [Arthroskopie] [Knorpeltranspl.] [Gelenkersatz] [Immuntherapie] [Hilfsmittel] [Massage] [Medikamente] [Physiotherapie] [Umstellung] [Gelenke speziell] [Vorbeugung] [Selbsthilfe] [Kontakt] [Impressum]