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ADie rheumatoide Arthritis (kurz Rheuma) ist eine Erkrankung, bei der vor allem die kleinen Gelenke (Finger- und Zehengelenke) befallen sind. Es handelt sich um eine Entzündung. Der Befall der großen Gelenke (Knie, Hüfte, Handgelenk) erfolgt seltener und in der Regel auch später im Krankheitsverlauf. Bei der Erkrankung kommt es zur Zerstörung des Knorpels und des darunter liegenden Knochens durch Autoimmunprozesse. Das bedeutet, dass der Körper seine Waffen (Antikörper und weiße Blutkörperchen) gegen sich selbst (in diesem Fall gegen den Knorpel in den Gelenken) richtet. Wodurch diese Selbstzerstörung verursacht ist, ist noch nicht klar, allerdings weiß man, dass die Erkrankung familiär gehäuft auftritt.

Die Krankheit richtet sich jedoch nicht nur gegen Knorpelgewebe. Es kann ebenfalls eine Entzündung des Herzens, der Gefäße, der Lunge und anderer Organe entstehen.

Um die fortschreitende Entzündung der Gelenke und der anderen Strukturen zu vermeiden, werden Medikamente gegeben, die die Entzündung bekämpfen. Da die Forschung den Ablauf einer Entzündung weitgehend entschlüsselt hat und entsprechende Gegenmittel gefunden wurden, steht eine breite Palette an Medikamenten zur Verfügung. Diese Medikamente werden bei den meisten Patienten als Kombination gegeben und sind häufig über längere Zeit einzunehmen.

Vor allem Mittel, die die Entzündungsreaktion direkt an der Zelle durch die Verminderung der körpereigenen “Entzündungsübermittler” ausschalten, werden bei Rheuma verwendet. Diese Mittel sind oft bekannte und weit gebräuchliche Schmerz- und Fiebermittel. Um eine Verbesserung der Wirkung zu erzielen, werden diese Mittel mit Medikamenten kombiniert, die die Entzündung auf einem weiteren Schritt der Ausbildung abschalten (Verminderung der Bildung von Entzündungsstoffen und Entzündungszellen). Diese Medikamente sind noch recht neu auf dem Markt und blockieren die Antikörper, die im Gewebe vorhanden sind. Außerdem werden spezielle Rezeptoren auf den Entzündungszellen besetzt, die die Entzündungszellen „ruhigstellen“. Diese Medikamente sind jedoch nicht ganz ungefährlich, weil eine zu hohe Dosierung das Immunsystem des Körpers lahmlegen kann. Des weiteren wird Kortison in niedriger Dosis gegeben. Die Einnahme aller verordneten Medikamente ist wichtig, um die Entzündungsrektion stoppen zu können und die Krankheit am Fortschreiten zu hindern. Solange die Medikamente eingenommen werden, tritt ein Stillstand der Erkrankung oder sogar eine Besserung ein. Leider muss nach dem Absetzen der Medikamente von einem weiteren Fortschreiten der Krankheit ausgegangen werden. Insgesamt hat sich jedoch die Situation der Rheumakranken verbessert.

Zusätzlich zur Gelenkerkrankung liegt bei Patienten mit Rhema auch ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko vor. Dieses Risiko kann durch die Rheuma-Medikamente ebenfalls günstig beeinflusst werden. Auch aus diesem Grund ist eine konsequente Überwachung und Behandlung der Rheumapatienten notwendig.

 

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