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Schmerzmittel werden in drei verschiedene Klassen eingeteilt. Diese Einteilung wurde wegen der verschiedenen Wirkungsorte und der verschiedenen Stärken der einzelnen Medikamente vorgenommen.

Die erste Gruppe enthält Medikamente wie ASS (Acetylsalicylsäure), Paracetamol oder Novamin. Diese Stoffe wirken durch die Hemmung der Übertragung des Schmerzes am Ort des Geschehens. Durch die Hemmung eines Enzyms in den Schmerzzellen entstehen weniger Schmerzen. Gleichzeitig wird die Entzündungsreaktion gebremst. Da diese Mittel außerhalb des Gehirns wirken, nennt man sie auch periphere Schmerzmittel. Diese Mittel sind in der Apotheke meist frei erhältlich. Zu beachten ist jedoch, dass diese Medikamente starke Nebenwirkungen auf den Verdauungstrakt, z.B. Schleimhautzerstörung im Magen, haben können. Es kann nach der Einnahme zu Entzündungen des Magens bis hin zum Magenbluten kommen. Zusätzlich kommt es zu einem erheblichen Blutverdünnungseffekt bei der Einnahme von ASS, so dass dieses Medikament vor Operationen nicht empfohlen werden kann. Die Nebenwirkungen am Magen können durch die Einnahme von magensäurereduzierenden Medikamenten vermindert werden. Diese Medikamente werden zusätzlich zu den oben erwähnten Schmerzmitteln gegeben. Paracetamol hat in hohen Dosen eine leberschädigende Wirkung und wird deshalb nur in kleinen Mengen in der Apotheke abgegeben.

Die zweite Kategorie von Schmerzmitteln sind direkt im Gehirn wirkende Mittel, die die Schmerzübermittlung blockieren (Tramadol, Tilidin). Diese Mittel machen im Gegensatz zu Morphinen nicht süchtig und stärkere Schmerzen können ausgeschaltet werden. Die Wirkung ist so gut, dass auch Schmerzen nach Operationen gut ausgeschaltet werden. Nachteilig sind die häufigen zentralen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel. Diese Medikamente müssen vom Arzt verschrieben werden.

Als letztes Mittel bleiben die stärksten Schmerzmittel, die ebenfalls im Gehirn wirken (zentrale Wirkung). Diese bleiben nur den allerstärksten Schmerzzuständen vorbehalten, da ein längerer Gebrauch süchtig machen kann. Die Mittel gehören zu den Opiumpräparaten. Da diese neben der Verhinderung der Übertragung der Schmerzen in das Schmerzzentrum die Schmerzwirkung direkt im Gehirn ausschalten, sind sie extrem wirksam. Zentrale Nebenwirkungen treten auch hier auf, vor allem der Atemstillstand ist gefürchtet. Diese Medikamente müssen vom Arzt auf speziellen Rezepten verschrieben werden. Der Verbrauch und die Wirkung dieser Medikamente werden zentral überwacht (gesetzlich vorgeschrieben).

 

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